geschrieben am 23. September 2010

Der Solidaritätszuschlag

Der Solidaritätszuschlag wird seid zwanzig Jahren erhoben. Er beträgt zurzeit 5,5 % auf die Einkommens- und Lohnsteuer. Ca. 12 Milliarden Euro kommen zurzeit zusammen im Bundeshaushalt die eigentlich für den Aufbau Ost bestimmt sind. Am Anfang hieß es, dass der Solidaritätszuschlag zur für kurze Zeit erhoben wird. Die Bundesregierung hat sich bei den Kosten für die deutsche Einheit sehr verschätzt. Wenn ein Arbeitnehmer zum Beispiel 200 Euro Steuern im Monat zahlt dann kommen nochmal 11 Euro an Soli hinzu. Um den Sozialstaat zu finanzieren, ist der Soli nicht mehr wegzudenken. Am Anfang betrug der Soli noch 7,5 %. Durch die Senkung des Soli wollte die Regierung die Steuern senken und die Wirtschaft ankurbeln. Viele Regionen in Westdeutschland brauchen inzwischen weil die Kassen leer sind, viel Unterstützung. Mit den Steuereinnahmen durch den Soli sollten Straßen, Kindergärten und Schulen zum Beispiel finanziert werden. Da die neuen Bundesländer über ein inzwischen sehr gutes Straßennetz verfügen ist es fraglich, ob der Solidaritätszuschlag noch benötigt wird. Wenn die Regierung die Steuern senken möchte, kann sie als erstes den Soli abschaffen. Gerade die Mittelschicht würde das deutlich Entlasten. Die Menschen hätten mehr Geld im Geldbeutel und könnten den Konsum mit dem höheren Einkommen ankurbeln. Einige Bürger würden das Geld auch sparen für später. Auf jeden Fall würde eine Senkung des Soli den Bürger sehr freuen und begrüßen.

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